Herzlich willkommen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserer Homepage möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren. Wir sind einer von 17 Ortsvereinen im Kreisverband Lübeck der SPD. Unser Ortsverein besteht seit über 110 Jahren (gegr. 1907). Er ist örtlich zuständig für Travemünde und die zum Stadtteil Travemünde gehörenden Dörfer (Ivendorf, Teutendorf, Gneversdorf und Brodten). Die aktiven Mitglieder bemühen sich, die Politik der SPD im Stadtteil zu vermitteln und andererseits die Belange der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils an den Kreisvorstand, die Bürgerschaftsfraktion, sowie die für uns zuständigen Landtags- und Bundestagsabgeordneten heranzutragen. Unser Stadtteil ist geprägt durch das nicht immer unproblematische Verhältnis eines Seebades und Kurortes, eines bedeutenden Hafenstandortes und eines traditionellen Wohnortes, der durch wachsende Beliebtheit als Altersruhesitz eine durch ein hohes Durchschnittsalter geprägte Bevölkerungsstruktur entwickelt. Travemünde braucht aber auch den Zuzug junger Familien, weshalb wir uns für die Ausweisung neuer Wohngebiete, die Erhaltung und Entwicklung  unserer örtlichen Schulen und der Kinder- und Jugendeinrichtungen immer wieder einsetzen.

Anregungen, die Sie uns senden, nehmen wir gerne auf.

 

09.12.2018 in Pressemitteilungen

Gebührenfreie Strandnutzung für alle Lübeckerinnen und Lübecker nun auch am Kurstrand in Travemünde

 

Im Wahlprogramm der SPD war dieses Vorhaben bereits verankert: Freier Strandzugang für alle Lübeckerinnen und Lübecker! Nun kommt es zur Umsetzung. 

Christoph Evers, der als bürgerliches Mitglied im Wirtschaftsausschuss und Ausschuss für den" Kurbetrieb Travemünde (KBT)" sitzt: „Ich freue mich besonders, dass es gelungen ist den freien Strandzugang umzusetzen. Ich empfinde dies nur als gerecht.“

Christoph Evers hatte dieses Thema zur Kommunalwahl eingebracht und sich schon als Mitglied des Ortsvereins Travemünde und Kandidat bei den Kommunalwahlen für die Abschaffung der Strandgebühren eingesetzt. Die SPD-Fraktion stellte nun einen entsprechenden Antrag zum Haushalt 2019 und der Antrag wurde mit Mehrheit angenommen. Die Gebühren entfallen nun im kommenden Jahr.

Fraktionsvorsitzender Peter Petereit: "Diese Entscheidung ist richtig. Die Lübeckerinnen und Lübecker zahlen ihre Steuern in ihrer Stadt. Das muss für sie auch zum Vorteil sein."

Wie wirkt sich das finanziell für den Kurbetrieb aus? Bisher konnten Einheimische eine Jahreskarte zur Strandnutzung für 30 Euro erstehen. Dies haben ca. 700 Lübecker und Lübeckerinnen wahrgenommen. Das bedeutet also ein Minus von ca. 21.000 Euro im Jahr bei den Einnahmen des Kurbetriebes. Diese Badegäste brauchen nun keine Karte mehr kaufen.

Petereit weiter: „Wie viele Lübecker*innen darüber hinaus an der Gesamtsumme der Strandgebühren von 140.000 € beteiligt sind, kann heute nicht genau gesagt werden. Es dürfte aber im Vergleich zu den Touristen der deutlich geringere Anteil sein. Am kostenfreien Priwallstrand sind etwa 30 % der Besucher Lübecker*innen. Wie mir erzählt wurde, gab es auch Badegäste aus Lübeck, die eilig den Weg ins Wasser suchten, wenn Mitarbeiter vom Ordnungsamt nahten. Jetzt können auch diese Badegäste den Strand entspannt genießen.“

Foto: Christina Todorov; Christoph Evers am Kurstrand in Travemünde

24.11.2018 in Aktuelles

Jahresendfeier und Jubiläum bei der SPD Travemünde

 

Am 22. November 2018 beging der SPD Ortsverein Travemünde seine Jahresendfeier. Der Vorsitzende Claus F. W. Pätow betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass es sich dabei nicht um eine Weihnachtsfeier handelt, sondern um eine politische Veranstaltung, einen geselligen Abend mit Essen und Trinken, bei dem wir im Gespräch Rückschau halten auf die politische Arbeit des Jahres und vorausschauen auf die Herausforderungen des kommenden Jahres; eine Gelegenheit, auch langjährig der SPD angehörige Jubilare zu ehren.

Das Jahr 2018 war geprägt durch den Wahlkampf zur Bürgerschaft.

Der Vorsitzende erinnerte an die Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Kücknitz, die gemeinsame Werbung für die vier Kandidaten Ulrike Siebdrat und Jörn Puhle aus Kücknitz sowie Sabine Haltern und Christoph Evers aus Travemünde. „Vier nördlich der Trave“: schon die Plakate waren ein Hingucker. Leider hat es nur Jörn Puhle direkt in die Bürgerschaft geschafft. Ebenfalls wichtige Arbeit leisten jetzt Sabine im Bauausschuss und Christoph in dem auch für den Kurbetrieb Travemünde zuständigen Wirtschaftsausschuss.

2019 steht die Wahl zum Europäischen Parlament an. Unter diesem Aspekt war Enrico Kreft der Ehrengast des Abends. Er wurde von der Landesdelegiertenkonferenz zum schleswig-holsteinischen Spitzenkandidaten gewählt. Der Ortsvereinsvorsitzende würdigte ihn als einen begeisterten Europäer, der sich in jahrelangem Engagement für Europa die Kompetenz für dieses Mandat erarbeitet hat und der an der Vision eines Vereinigten Europa festhält. Frei nach Helmut Schmidt meinte er: „Wer diese Vision nicht hat, der sollte zum Arzt gehen.“ Umso unverständlicher ist für uns die Absicht des Bundesvorstands, Enrico auf einen hinteren Listenplatz zu setzen. Das darf noch nicht das letzte Wort sein. Er muss eine echte Chance bekommen und wird dafür kämpfen.

Als Mitglied des Landesvorstands nahm Enrico Kreft dann die Ehrung der anwesenden Jubilarin Anna Haag vor und überreichte ihr Urkunde und Ehrenbrosche für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD. Der Ortsvereinsvorsitzende gratulierte mit einem Blumenstrauß. Anna Haag wuchs in Ostfriesland auf und wurde schon durch ihren Vater in die Sozialdemokratie eingeführt. Sie wurde Mitglied der „Roten Falken“ und trat unter dem Eindruck von Willy Brandts Friedenpolitik in die SPD ein. Im Laufe der Zeit war sie in mehreren Bundesländern für die SPD tätig, bevor sie in Bosau Ortsvereinsvorsitzende, Gemeindevertreterin und stellvertretende Bürgervorsteherin wurde. Als Gründungsmitglied der Hospizinitiative in Eutin war sie dort zehn Jahre als Sterbebegleiterin aktiv. Nach ihrem Umzug nach Travemünde schloss sie sich 2007 unserm SPD-Ortsverein an, wo sie jetzt den Vorstand bereichert. Wir wünschen ihr noch viele gesunde und erfolgreiche Jahre.

Foto: S.Haltern, v.r.n.l.: Enrico Kreft, Claus F.W. Pätow und Anna Haag

07.11.2018 in Europapolitik

Enrico Kreft wird Spitzenkandidat

 

Der SPD Ortsverein Travemünde gratuliert dem Genossen Enrico Kreft zur Wahl zum schleswig-holsteinischen Spitzenkandidaten für die Europawahl  Wir hoffen, dass er am 26. Mai 2019 in das 

Europäische Parlament gewählt wird und freuen uns auf den Wahlkampf.

Enrico ist Gast unserer Jahresendfeier am 22. November 2018.

17.09.2018 in Pressemitteilungen

Zur weiteren Entwicklung auf dem Priwall

 

„Bei der weiteren Entwicklung auf dem Priwall muss nach Meinung der SPD-Ortsvereine nördlich der Trave der Wohnungsbau absoluten Vorrang vor weiterem Ausbau des Fremdenverkehrs haben. „Wir lehnen auch den Bau eines Hotels am Kohlenhof ab“, betonten die vier Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Bürgerschaftswahl aus Travemünde und Kücknitz, Christoph Evers, Sabine Haltern, Jörn Puhle und Ulrike Siebdrat nach ihrem Sonntagsspaziergang mit Bewohnern auf dem Priwall.  Die SPD hat mit den Grünen dem Antrag der GAL Fraktion  in der Bürgerschaft im Januar 2017 bezüglich der Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes Küstenwald Priwall zugestimmt. Dieser Beschluss gilt nach wie vor."


So haben wir uns im Wahlkampf positioniert und so lauteten unsere Aussagen. Dafür stehen die SPD-Travemünde und die SPD-Kücknitz auch heute noch ein.


Der Küstenwald gehört für uns unter Landschaftsschutz. 


Beim Wohnungsbau setzen wir auf eine ausgeglichene Mischung aus verschiedensten Wohnformen, auch Mietwohnungsbau. Dies wird an anderen Stellen in Travemünde bereits so geplant.
Weiterhin wollen wir einen ganzheitlichen Entwicklungsplan für den Priwall. Nicht nur für den Verkehr, sondern auch und im Besonderen städtebaulich unter Berücksichtigung von Landschafts- und Naturschutz.


Die SPD-Bürgerschaftsfraktion stellt in der nächsten Bürgerschaftssitzung einen Antrag, dass bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes für den Bereich des Priwalls zukünftige Flächen unter diesen Aspekten geplant werden. Ebenso wird beantragt, die verkehrliche Situation im Bereich der Mecklenburger Landstraße mit ihrer Funktion als  überregionale Verbindungsstraße von Schleswig-Holstein nach Mecklenburg-Vorpommern, als Erschließungsstraße für die Priwall-Halbinsel, als ÖPNV-Trasse, als Fläche für den ruhenden Kfz-Verkehr und als Aufstellfläche für die Nutzer der Priwallfähre zu überplanen.


Selbstverständlich mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.


Eingefordert wird zugleich, bis zur November-Sitzung der Bürgerschaft das Ergebnis der Prüfung vorzulegen, ob der Küstenwald auf dem Priwall wie beantragt als  Landschaftsschutzgebiet auszuweisen ist.

03.08.2018 in Pressemitteilungen

Licht und Schatten auf dem Priwall

 

Auf dem Priwall hat sich Vieles zum Besseren gewandelt, nachdem der SPD-Ortsverein Travemünde Ende März auf der Halbinsel Klagen der Bewohner über vielerlei Mängel und Missstände nachgegangen war und sich an Stadt und Kurverwaltung gewandt hatte mit der Aufforderung, die Mängel abzustellen. Das konnten Ortsvereinsmitglieder bei einer erneuten Begehung dieser Tage feststellen. So waren am Kohlenhof-Kai die verrotteten Sitzbänke in Ordnung gebracht, das wuchernde Gestrüpp gestutzt und die Wiese gemäht. „Wir hoffen, dass das nicht nur wegen der Travemünder Woche geschehen ist, sondern dieser Bereich auch danach gepflegt wird“, sagten der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Claus Pätow und Christoph Evers, SPD-Mitglied im Wirtschafts- und Kurbetriebsausschuss.

Die an einem Wochenende im März geschlossene öffentliche Toilette am Fähranleger war jetzt geöffnet und in ordentlichem Zustand. Auf den Hinweis der SPD hatte Kurdirektor Uwe Kirchhoff in Aussicht gestellt, die öffentlichen Toiletten auf dem Priwall künftig ganzjährig offen zu halten.

Positiv war auch der Eindruck des Waldes am Baugebiet Waterfront: Die im März noch heftige Verschmutzung war beseitigt. Es lag fast kein Plastik und sonstiger von der Baustelle aus eingetragener Unrat mehr herum.

Allerdings fiel auf, dass einige der Bauten von Waterfront sehr dicht an den Bäumen stehen, die die Nordseite des Dünenweges säumen und dieser Zuwegung zum Strand den Eindruck eines Waldweges verleihen. „Ist gewährleistet, dass diese zum Teil hohen und alten Bäume stehen bleiben, nicht gefällt werden?“. Dieser Frage wollen Pätow und Evers nachgehen.

Werden Bäume wie dieser am Dünenweg bald Opfer der Motorsäge? (Foto: R.Wenzel)

Handlungsbedarf sahen die SPD-Mitglieder auch beim Fuß- und Radweg durch den Wald zwischen der Mecklenburger Landstraße/Ecke Kohlenhofweg und dem Dünenweg: Der Weg ist in der Mitte voller Stolperfallen für Fußgänger, weil Steine des Unterbaus zentimeterhoch herausragen. „Fußgänger und Rollatorfahrer müssen aber oft in der Mitte gehen, da dieser Weg stark von Radfahrern genutzt wird und die auf den glatten Wegeteilen rechts und links fahren“, sagte Priwall-Bewohner Sievert.

Stolperfallen auf dem Rad- und Spazierweg (Foto: R.Wenzel)

Auch an den Wegen im Naturschutzgebiet sind Bänke erneuert und Müll beseitigt worden.

Wünschenswert wäre, dass der überwucherte und zerfahrene Fußweg zwischen dem Fliegerweg kurz vor dem Klärwerk und dem Rundwanderweg am Traveufer gegenüber den Skandinavienkai freigeschnitten und geglättet wird. Denn dieser kurze Rundweg durchs Naturschutzgelände sei eigentlich beliebt bei gehbehinderten Bewohnern des Rosenhofs, berichtete SPD-Mitglied und Priwall-Bewohner Ralf Sievert.

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