SPD Bürgergespräch auf dem Priwall: Vorrang für Wohnen - kein neues Hotel

Veröffentlicht am 27.03.2018 in Pressemitteilungen

Travemünde – Bei der weiteren Entwicklung auf dem Priwall muss nach Meinung der SPD-Ortsvereine nördlich der Trave der Wohnungsbau absoluten Vorrang vor weiterem Ausbau des Fremdenverkehrs haben. „Wir lehnen auch den Bau eines Hotels am Kohlenhof ab“, betonten die vier Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Bürgerschaftswahl aus Travemünde und Kücknitz, Christoph Evers, Sabine Haltern, Jörn Puhle und Ulrike Siebdrat nach ihrem Sonntagsspaziergang mit Bewohnern auf dem Priwall.  Die SPD hat mit den Grünen dem Antrag der GAL Fraktion  in der Bürgerschaft im Januar 2017 bezüglich der Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes Küstenwald Priwall zugestimmt. Dieser Beschluss gilt nach wie vor.
Es müsse auch Schluss sein mit Stückwerk und Einzelmaßnahmen: „Wir brauchen einen ganzheitlichen Entwicklungsplan für den Priwall – nicht nur für den Verkehr, sondern auch städtebaulich und unter Berücksichtigung von Landschafts- und Naturschutz“, betonte Sabine Haltern, SPD-Kandidatin im Wahlkreis 24 und stellvertretende Vorsitzende des Ortsrats Travemünde. 
Ein Augenmerk richteten die Kandidaten auch auf das Gelände der Berufsbildungsstätte der Handwerkskammer an der Wiekstraße. Die Handwerkskammer plant den Neubau eines Ausbildungscampus. Dafür muss der Standort auf dem Priwall aufgegeben werden, da das Areal zu klein ist. Auch wenn der endgültige Weggang wahrscheinlich erst im Jahre 2026 stattfindet, ist aber schon heute für die SPD eines klar:  Falls die Handwerkskammer wie zu erwarten das Gelände verkauft, sollten dort keine Ferienwohnungen gebaut werden; Mietwohnungsbau - davon 30 Prozent Sozialwohnungen - wäre hier wünschenswert. „Dafür werde ich in der Bürgerschaft kämpfen, wenn ich gewählt werde“, versicherte Christoph Evers, Kandidat im Wahlkreis 25, zu dem der Priwall gehört. „Es dürfen dort weder Eigentums- noch Ferienwohnungen gebaut werden. Ich bin auch offen für weitere Nutzungen des großen Geländes; neben Wohnungen könnte dort zum Beispiel eine Jugendherberge errichtet werden“, sagte Evers. 
Die Kücknitzer SPD-Kandidaten Siebdrat und Puhle betonten, dass Sie mit den Forderungen der Travemünder Parteifreunde übereinstimmen und sie in der Fraktion und Bürgerschaft unterstützen werden. Einig waren sich die vier Kandidaten mit Priwall-Bewohnern, dass am Kohlenhof-Ufer, im angrenzenden Wald und vielen anderen Stellen auf dem Priwall gründlich aufgeräumt und herumliegender Unrat entfernt werden müssen. Dazu werde der SPD-Ortsverein sich noch an Kurdirektor Uwe Kirchhoff wenden, kündigte der Ortsvereinsvorsitzende Claus Pätow an.

Foto: Jan Homeyer

 

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